"Was damals Recht war..." - Soldaten und Zivilsiten vor Gerichten der Wehrmacht

Im Jahr 2002 wurden die meisten Urteile deutscher Militärgerichte aus der NS-Zeit aufgehoben. Doch die Diskussion ist nicht abgeschlossen. Die Auffassung "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein" mit der der SPIEGEL 1978 den damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger zitierte ist bis heute anzutreffen. Die Bilanz der Wehrmachtsgerichte ist jedoch erschreckend: Sie vollstreckte allein 15.000 Todesurteile gegen Deserteure und schickte tausende von Soldaten in »Bewährungs-Bataillonen« und Straflagern in den sicheren Tod. Mit zahlreichen Fotos, Tagebüchern, Briefen und Aktenstücken zeigt dieser Band, dass die Legende von der sauberen Wehrmachtsjustiz nicht zu halten ist.

Herausgegeben von Ulrich Baumann, Magnus Koch und der Stiftung Denkmal der ermordeten Juden Europas
264 Seiten mit Abbildungen
Format: 23 x 18 cm
Gebunden
Verlag: bebra


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