Der Sammler und Mäzen
Kurfürst Johann Wilhelms Bilder Bd. 1
Katalog zur Ausstellung in der Alten Pinakothek (05.02.-17.05.2009)
Zu den großen Leistungen des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz zählt vor allem die Förderung von Kunst und Kultur sowie seine beeindruckende Kunstsammlung, die heute einen der Kernbestände der Alten Pinakothek in München bildet. Der Katalog zur Ausstellung präsentiert sämtliche Exponate und stellt in Aufsätzen den Sammler, Mäzen und Politiker vor.
Es war eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas, die Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (1658-1716) zu Beginn des 18. Jahrhunderts in seiner Düsseldorfer Residenz zusammentrug und die heute zum Kernbestand der Alten Pinakothek in München zählt. Mit Hilfe von Kunstagenten und Diplomaten gelang es dem Kurfürsten innerhalb weniger Jahre, eine der ersten großen Sammlungen niederländischer Barockmalerei außerhalb Hollands zusammenzustellen, die er zudem um erstklassige Werke italienischer Schulen bereicherte. Schon die ursprüngliche Präsentation dieser Schätze dokumentiert die Vielschichtigkeit barocker Sammlerlust: Ein Großteil der Gemälde, allen voran die einzigartige Kollektion von Bildern Rubens, Rembrandts und Raphaels, wurde in dem eigens hierfür errichteten »Kunsthaus«, einem der ersten öffentlichen Museumsbauten Europas, gezeigt. Daneben versammelte der Kurfürst in zwei privaten Kabinetten im Düsseldorfer Schloss Werke von Adam Elsheimer, Jan Brueghel d. Ä., Gerard Dou, Adriaen van der Werff, Rachel Ruysch und anderen Meistern.
Neben der Präsentation der Exponate und Aufsätze über die Person Johann Wilhelm werden die Sammlungsbestände sowie ihre Funktion und Rezeption untersucht. Aus biographischen und sammlungsgeschichtlichen Aspekten entsteht so ein breites Panorama barocken Sammel- und Repräsentationswesens.
400 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Format: 26 x 20 cm
Broschur
Verlag: Hirmer
Katalog zur Ausstellung in der Alten Pinakothek (05.02.-17.05.2009)
Zu den großen Leistungen des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz zählt vor allem die Förderung von Kunst und Kultur sowie seine beeindruckende Kunstsammlung, die heute einen der Kernbestände der Alten Pinakothek in München bildet. Der Katalog zur Ausstellung präsentiert sämtliche Exponate und stellt in Aufsätzen den Sammler, Mäzen und Politiker vor.
Es war eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas, die Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (1658-1716) zu Beginn des 18. Jahrhunderts in seiner Düsseldorfer Residenz zusammentrug und die heute zum Kernbestand der Alten Pinakothek in München zählt. Mit Hilfe von Kunstagenten und Diplomaten gelang es dem Kurfürsten innerhalb weniger Jahre, eine der ersten großen Sammlungen niederländischer Barockmalerei außerhalb Hollands zusammenzustellen, die er zudem um erstklassige Werke italienischer Schulen bereicherte. Schon die ursprüngliche Präsentation dieser Schätze dokumentiert die Vielschichtigkeit barocker Sammlerlust: Ein Großteil der Gemälde, allen voran die einzigartige Kollektion von Bildern Rubens, Rembrandts und Raphaels, wurde in dem eigens hierfür errichteten »Kunsthaus«, einem der ersten öffentlichen Museumsbauten Europas, gezeigt. Daneben versammelte der Kurfürst in zwei privaten Kabinetten im Düsseldorfer Schloss Werke von Adam Elsheimer, Jan Brueghel d. Ä., Gerard Dou, Adriaen van der Werff, Rachel Ruysch und anderen Meistern.
Neben der Präsentation der Exponate und Aufsätze über die Person Johann Wilhelm werden die Sammlungsbestände sowie ihre Funktion und Rezeption untersucht. Aus biographischen und sammlungsgeschichtlichen Aspekten entsteht so ein breites Panorama barocken Sammel- und Repräsentationswesens.
400 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Format: 26 x 20 cm
Broschur
Verlag: Hirmer
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