Fin de Siecle. Die graphischen Künste Europas um 1900
Unruhe kennzeichnet das europäische Bewußtsein in den letzten Jahren vor 1900. Endzeitgefühl und Zukunftshoffnung sind die Spannungs-Pole auch in der Kunst, und kein anderes Medium bringt die Vielschichtigkeit dieses Denkens besser zum Ausdruck als die graphischen Künste.
Die Ausstellung führt in eine Bildwelt voll berauschender Ausdruckskraft, die geprägt ist von so gegensätzlichen Künstler-Persönlichkeiten wie Henri de Toulouse-Lautrec und Edvard Munch, Max Klinger und James Ensor.
Gruppierungen zeichnen sich als Themenschwerpunkte ab: Max Liebermann und der Impressionismus, Odilon Redon und der Sympolismus, Alfons Mucha und der Jugendstil, Bonnard, Vuillard, Vallotton und die Gruppe der "Nabis". Daneben stehen "Einzelgänger" wie James McNeill Whistler oder Félicien Rops. Olaf Gulbransson und andere vertreten neue Möglichkeiten der Karikatur.
Es breitet sich ein ganzes Panorama der Formen und Farben aus, Zeichnungen und Druckgraphik - von der Buchillustration über den Handdruck bis zum Plakat. Die letzte Jahrhundertwende wird für den heutigen Betrachter zum lebendigen Gegenüber.
Autor: Uwe Westfehling
Broschiert
Format: 24cm x 19cm
87 Seiten
Hersteller: Wallraf Richartz Museum
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