Kunst für Könige. Malerei in Dresden 18 Jhd.

August der Starke und sein Sohn Friedrich August II., Kurfürsten von Sachsen und als August II. und August III. Könige von Polen, haben durch Kunst Geschichte geschrieben. Sie setzten fort, was Sachsen schon in der Renaissance auszeichnete. In der Baukunst spannte sich so der Bogen beispielhaft vom Schloss und Zeughaus bis zum Zwinger und Japanischen Palais, zur Hof- und Frauenkirche und zu Schloss Moritzburg, in den bildenen Künsten von den Cranachs bis zu Permoser, Dinglinger und Kändler, wobei gerade letzterer dem "weißen Gold" Sachsens, dem Porzellan der Meißner Manufaktur, mit kurfürstlich-königlichem Auftrag seinerzeit unvergleichliche Glanzleistungen abgerungen hat. Dresden etablierte sich im 18. Jahrhundert, dem des Aufschwungs deutscher Residenzen zwischen Schleißheim und Salzdahlum, Berlin und Düsseldorf, Kassel und Karlsruhe, kunstpolitische im internationalen Beziehungsgeflecht zwischen St. Petersburg, Warschau, Wien un Paris.
Auch die hier anzuzeigende Ausstellung ist dem "augusteischen" Dresden des 18. Jahrhunderts gewidmet und zeigt die "Kunst für Könige" im Medium nunmehr ausschließlich der Malerei.

Hardcover
Konzeption: Harald Marx, Organisation: Ekkehard Mai
Format: 28cm x 24cm
320 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen

Hersteller: Wallraf Richartz Museum



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