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Rubens im Wettstreit mit den alten Meistern

Rubens im Wettstreit mit den alten Meistern

Eine inspirierende Auseinandersetzung Rubens mit seinen Vorbildern

Ausstellung: Alte Pinakothek, München 23.10.2009?7.2.2010

Rubens gilt als einer der produktivsten Maler des Barock. Altarbilder, Historien und Porträts wie auch Landschaften und Zeichnungen verbinden sich mit seinem Namen. Doch warum malt eine so schöpferische Künstlerpersönlichkeit Kopien nach Werken anderer Meister? Was nach heutigem Verständnis eine bloße Reproduktion ohne die Aura des Originals ist, verstand Rubens als besondere künstlerische Herausforderung. Seine Auseinandersetzung mit berühmten Vorbildern wie Tizian oder Raffael ist im Sinne einer künstlerischen Aneignung zu verstehen, die zugleich ein Wettstreit war. Denn indem Rubens in seinen Nachschöpfungen nur geringe Details veränderte, kam er häufig zu noch überzeugenderen Lösungen. Die Publikation verdeutlicht, wie der künstlerische Dialog mit dem Vorbild dabei seinen Stil prägte und wie Rubens? Spätwerk sich in seiner vibrierenden Farbigkeit und dem flüssig-lockeren Pinselstrich auf Tizian bezieht.

Herausgeber: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Text: Reinhold Baumstark, Görel Cavalli-Björkman u.a.
272 Seiten, 156 Abb., davon 147 farbig
21,5x 27cm
in deutscher Sprache
2009

Hersteller: Bayerische Staatsgemäldesammlungen